Merkmale der Neuen Mittelschule

  • Stärkenorientierte Allgemeinbildung durch Fordern und Fördern von Wissen und Kompetenzen des einzelnen Kindes
  • moderne, individualisierende, entwicklungsgemäße und persönlichkeitsbildende Lernformen zur Vermeidung von Über- und Unterforderung 
  • Zuordnung in Leistungsniveaus "Standard-AHS" oder "Standard" in D, M, E in der 6.-8. Sst mit je 5 Beurteilungsstufen
  • äußere Differenzierung oder Teamteaching (ggf. 2 Lehrer in M, D, E – teilweise aus Partnerschule/HAK  - unterrichten individualisierend in Klassen mit max. 25 SchülerInnen)       
  • Förderunterricht in D, M, E im Klassenverband
  • Einsatz von Beratungs- und StützlehrerInnen
  • Im „Lernstudio" wählen Kinder unterschiedlich anspruchsvolle Themenbereiche eigenverantwortlich, in individuellem Tempo, unter Mithilfe der MitschülerInnen und Begleitung durch Lehrpersonen
  • Evaluationen zur Sicherung der Schul- und Unterrichtsqualität
  • Durchführung von fächerübergreifenden Projekten und gemeinschaftsbildenden Aktivitäten
  • tw. Doppelstunden in den Gegenständen: Deutsch, Mathematik und Englisch, ggf auch in anderen Gegenständen (begünstigen neue Lehr- und Lernformen)
  • Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräche – 1x pro Schuljahr, im 2. Semester. Der Focus ist auf den Erfolg des Kindes, seinen Bildungsweg und die gute Beziehung zwischen Kind, Eltern und Lehrkräften gerichtet. 
  • Zusammenarbeit mit Nahtstellen vor/nach NMS verhindern Startschwierigkeiten.
  • Berufsinformation - auch durch weiterführende Schulen
  • Werken, Ernährung und Haushalt
  • Ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung zusätzlich zum Zeugnis der 1.-3. Klasse und im 1. Semester der 4. Klasse mit Darstellung von in Noten nicht enthaltenen Kompetenzen, Stärken und Lernfortschritten
  • In der 5. Schulstufe deckt die Notenskala von „Sehr gut“ bis „Nicht genügend“ die gesamte Leistungsbreite ab.
  • keine „Wander- oder Containerklassen“
  • Unterricht (max.25) in kleineren Klassen als in AHS (studienvorbereitend konzipiert für 8 Jahre!). Manchem Kind wird einiger Druck und vielen Eltern so mancher Betrag erspart. 

  • Gleiche Ausbildungschancen (mit Matura: ORG, HAK, HTL, HLF, BAKIP, …; ohne Matura: Handelsschule, Fachschule, HLF (3-j.), Polytechnische Schule+Lehre). Absolventen werden bspw. Mediziner, Lehrer, Juristen ebenso wie Unternehmer, Handwerker, Leistungssportler etc

  • Berechtigungen am Ende der 8. Schulstufe: Siehe https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/recht/erk/2018/paedagogik_paket_2018.html